UNSERE VEREINSGESCHICHTE

Wie alles begann​

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Im Spätherbst 1952 trafen sich dreizehn Pferdefreunde in Melzdorf und schmiedeten den Plan, einen Verein zu gründen, dessen Aufgabe und Ziel sein sollte, die Pflege und Ausbildung des Pferdes, des gemeinschaftlichen Reitens undFahrens und die Liebe zum Pferd zu fördern.

1953 fand dann in Horwieden die Gründungsversammlung statt. Horwieden wurde auch für Jahre "Heimat" des Vereins. Das Gasthaus von Emil Hahner wurde zumVereinslokal, eine Scheune wurde zur Reithalle ausgebaut und ein Reitplatz eingerichtet. Sehr schnell begann ein gesundes Vereinsleben mit Herbstjagd und Schlittenfahrten im Winter. In den folgenden Jahren wurden durch fleißiges Training etliche Erfolge erzielt. Horwieden war jedoch keine Dauerlösung, weil der Turnierplatz jedes Jahr auf- und abgebaut werden musste.

Der Bau der Reitanlage "Johannisau"​

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Der 10 Jahre alte Verein hatte auch keine für Turniere geeignete Reithalle. Ebenso war eine ernsthafte Arbeit mit der Jugend auf dem beengten Gelände in Horwieden kaum möglich. So beschloß der Vorstand im Jahre 1962 einstimmig, ein geeignetes Grundstück zur Errichtung einer Reithalle zu erwerben. Im Mai diesen Jahres bewilligte der Kreisausschuß 60.000 DM Zuschuß zu diesem Projekt, das auf dem Gelände des ehemaligen Gutes "Karolinenhof" in Dirlos, das nun der "Hessischen Heimat" gehörte, entstehen sollte. Die bereits gefertigten Baupläne wurden jedoch nicht realisiert. Helmut Krah als Vorsitzender des Reitclubs Fulda und auch Mitglieder im Reit- und Fahrverein Haunetal hatten die Idee, ein gemein- sames Reiterzentrum in Adolphseck zu bauen. In diesem Reiterzentrum sollten beide Vereine arbeiten und ihren Sport ausüben können. Diese Idee beeinflußte die Überlegungen und Absichten der Verantwortlichen im Reit- und Fahrverein Haunetal in eine andere Richtung. Ausschlaggebend war der Gedanke, in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Reitclub Fulda die Kosten zu senken und staatliche Zuschüsse zu beantragen. So wurden nach vielen Gesprächen entsprechende Verträge zwischen beiden Vereinen entworfen, die dann Anfang 1964 unterschrieben wurden. Nun entstand die neue Reitanlage in Adolphseck unter tatkräftiger Mitarbeit aller Vereinsmitglieder.

 

Die Vereinskasse beider Vereine wurde durch die gemeinsame Anlage stark strapaziert. Als Beispiel seien die Stallungen genannt, welche uns zur Verfügung standen, mußten erst gebaut werden. Es stand nur eine durch Kriegseinwirkung zerbombte Ruine zur Verfügung. Diese musste komplett neu aufgebaut werden. Die Kosten dafür trug der Reit- und Fahrverein Haunetal fast allein. Auch an den laufenden Kosten der Anlage war der Verein immer beteiligt. Der Verein nutzte die Reitanlage in Adolphseck hauptsächlich in den Wintermonaten für Lehrgänge.

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